Kieferorthopädie Dr. Beate Meier

Jugendliche

Projekt Zahnspange: alles klar!

Kieferorthopädie bedeutet vor allem Vorbeugung: Denn nur ein gesundes und funktionstüchtiges Gebiss ist die optimale Voraussetzung, dass die Zähne bis ins hohe Alter erhalten bleiben. Die Behandlung findet meist zwischen dem 10. und 15. Lebensjahr statt, da ein Bewegen der Zähne und eine Korrektur von Kieferfehlstellungen sich in dieser Wachstumsphase am schnellsten und unter geringstem Krafteinsatz bewerkstelligen lassen.

Startsignal also für Ihr persönliches »Familienprojekt Zahnspange«! Wir gehen es individuell, gemeinsam mit Ihnen und Ihren Sprösslingen, an. Unsere Erfahrung zeigt: Kinder und Jugendliche, die aktiv mit einbezogen werden, fühlen sich ernst genommen und sind entsprechend engagierter dabei. Nachdem wir gemeinsam das Behandlungsziel festgelegt haben, besprechen wir die Möglichkeiten und wählen die optimale Behandlung aus.

In den einzelnen Therapiephasen nehmen wir uns immer Zeit, alles genau zu erklären: Was passiert bei den einzelnen Behandlungsschritten? Wie funktionieren die Gerätschaften? Ihr Sohn, Ihre Tochter merken: Super Teamarbeit bringt sichtbar Erfolg – gerade, gesunde Zähne und gutes Aussehen!

Welche Spangenarten gibt es?

Herausnehmbare Zahnspangen

Eine herausnehmbare Zahnspange wird benötigt, solange das Kind auch noch Milchzähne hat. Die Kiefer werden ausgeformt, Wachstumssteuerungen bestimmter Spangen korrigieren die Lage der Kiefer zueinander und trainieren die Muskulatur.

Feste Zahnspange

Mit der klassischen festsitzenden Spange – hier befinden sich die Brackets auf der Zahnvorderseite – lassen sich mitarbeitsunabhängig Zähne gerade stellen, Lücken schließen, wenn Zähne fehlen oder Lücken öffnen, falls zu wenig Platz vorhanden ist und gedrehte Zähne gerade stellen. Das Standardbracket benötigt Gummis, um den Bogen ans Bracket zu befestigen. Unsere Patienten können je nach Laune die Farbe der Gummis bestimmen. Die Pflege des Standardsystems ist erschwert, da die Silikongummis stark Zahnbelag (Plaque)- anfällig sind und die Reinigung deutlich erschwert ist. Die Gefahr, durch mäßige Mundhygiene Flecken auf den Zähnen zu bekommen, ist bei diesem Bracket relativ groß.

Selbstligierende Brackets Damon Q

Selbstligierende Brackets benötigen keinen Gummi mehr, der den Draht im Bracket fixiert. Dieses neuartige Bracketsystem (Damon Q von Ormco) hat einen eigenen eingebauten Schließmechanismus (Metallklappe). Das reduziert die Reibung bei der Zahnbewegung erheblich und führt zu einer schnelleren und schmerzärmeren Zahnbewegung. Die Pflege der Spange ist deutlich einfacher und die Mundhygiene der Patienten besser.

Selbstligierende Brackets In-Ovation-R

Die unauffällige Variante-Keramikbrackets Damon Clear

»Aber ich möchte keine feste Spange!«... Der Grund für solch eine Aussage ist meist das Auffallen der Metallbrackets. Eine sehr gute Alternative stellen die kristallklaren, unauffälligen Keramikbrackets (Damon Clear von Ormco) dar. Diese sind farblich den eigenen Zähne angepasst und lassen durch ihre Transparenz die natürliche Farbe der Zähne durchscheinen. Dieses Bracketsystem ist ebenfalls selbstligierend.

Langzeitretainer

Langzeitretainer empfehlen wir nach dem Abschluss einer kieferorthopädischen Behandlung zur dauerhaften Stabilisierung der Zahnkorrektur bzw. zur Vermeidung eines Rückfalls. Hierbei wird ganz einfach ein kleiner Draht hinter Ihre Zähne geklebt. Praktisch unsichtbar von außen.
Diese Langzeitstabilisierung ist sehr wichtig, denn Zähne können sich ein Leben lang verschieben: So bleibt Ihr Behandlungsergebnis dauerhaft erhalten!